#portrait

(EN)

In this work, a portrait without face with the acrylic paint is painted on the canvas. When a visitor watches the camera, his face is projected on the canvas in real time. Then the device recognizes the facial expressions of the face and projects the atmosphere and the condition of the person onto the canvas. Then it becomes a portrait drawn and painted on a canvas.

When the visitor himself photographs the image of his projected face, the work becomes a self-portrait and the medium changes from the canvas to the photograph. When it’s uploaded to the SNS, the work leaves the gallery space and can exist without being tied to time and place, in the non-material world – the world on the Internet.

But who owns the work? I do the idea and the concept, the painting, the program and the structure of this work. Program and visitors draw the portraits. The visitor photographs himself and uploads it to the internet.

Through this work, I will explore the form of a new portrait in modern times and find out the possibility of the simultaneous multiplicity of its existence, the expandability of the place for the exhibition.

I also think deeply about my role in getting to know and interpret AI and new technologies in the arts.

(DE)

In diesem Werk wird ein Porträt ohne Gesicht mit der Acrylfarbe auf der Leinwand gemalt. Wenn ein Besucher die Kamera schaut, wird sein Gesicht in Echtzeit auf der Leinwand projiziert. Dann erkennt das Gerät die Gesichtsausdrücke des Gesichts und projiziert die Atmosphäre und den Zustand der Person auf die Leinwand. Dann wird es zu einem Porträt, das auf einer Leinwand gezeichnet und gemalt wird.

Wenn der Besucher das Bild seines projizierten Gesichts selbst fotografiert, wird die Arbeit zu einem Selbstporträt und das Medium wechselt von der Leinwand zum Foto. Wenn es in der SNS hochgeladen wird, verlässt das Werk den Galerieraum und kann existieren, ohne an Zeit und Ort gebunden zu sein, in der nicht-materiellen Welt – der Welt im Internet.

Dieses Werk ändert sich interaktiv mit der Leinwand als Medium.

Und wenn der Besucher ins Werk intervenieren, ändert sich auch das Medium vom Leinwand nach Fotografie.

Darüber hinaus ist der Ort, in der Werke gezeigt werden können, nicht nur auf den realen Raum einer Galerie beschränkt, sondern auch wird sich durch Besucher unendlich im Internet verbreiten.

Aber wem gehört zu dem Werk? Ich mache die Idee und das Konzept, das Malen, das Programm und den Aufbau dieser Arbeit. KI und Besucher zeichnet die Porträts. Der Besucher fotografiert selbst und lädt das ins Internet hoch.

Durch dieses Werk werde ich die Form eines neuen Porträts in der heutigen Zeit erforschen und die Möglichkeit über die gleichzeitige Vielfältigkeit seiner Existenz, die Erweiterbarkeit des Ortes für die Ausstellung herausfinden.

Außerdem denke ich auch tief über meine Rolle nach, wie man KI und neuen Technologien im Kunstbereich kennenlernen und interpretieren kann.